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Kuhball 1926
Kuhball 1926
Kommentare: 0
Günther


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Triebwagen T02 der Südharzeisenbahn fährt in den Bahnhof Sorge ein um 1935  
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Zug der Südharzeisenbahn 1925

Zug der SHE aus Richtung Braunlage 1929
Zug der SHE aus Richtung Braunlage 1929

  

Zug der SHE aus Richtung Braunlage 1929  (Bildnummer 882)
Beschreibung: Ein Zug der SHE nährt sich aus Richtung Braunlage kommend dem Bahnübergang in der Ortsmitte. Im Hintergrund am Hang kann man Haus Sanssouci erkennen.

Quelle: Christian Resow
Schlüsselwörter: Eisenbahn
Datum: 29.05.2015 16:35
Hits: 2643
Bewertung: 0.00 (0 Stimme(n))
Dateigröße: 52.1 KB
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Autor: Kommentar:
Günther
Administrator

Registriert seit: 02.02.2015
Kommentare: 9
Kommentar von Winfried Schwarzbach

In diesem leider nicht so guten Bild steht der Fotograf am Ende der
Kurve, die von der Ufermauer zum Bahnübergang an der späteren B 242 und
zum Tanner Bahnhof führt.
Man kann im Vergleich erkennen, dass die Lok bzw. das Führerhaus größer
und anders aussieht als bei den alten Loks.
Gut beobachtet, denn hier nähert sich dem Betrachter eine der 1925 bei
Henschel in Kassel gebauten großen Loks oder die Lok 61 von Orenstein & Koppel.
Interessanterweise wurden diese beiden als Nummer 56 und 57 gebauten
Maschinen wieder als Mallet-Loks gebaut und geliefert. Sie waren größer und
schwerer als die alten Loks.
Daher erhielten sie ein hintere Laufachse zur Verteilung des Gewichtes und
um die zulässige Achslast nicht zu überschreiten. Weiterhin sollte die bewegliche Laufachse der
besseren Führung im Gleis bei Rückwärtsfahrt dienen.
Leider hielten die Loks nicht was sie versprachen. Die Laufeigenschaften in Bögen und Steigungen waren miserabel. Die Gleise verschlissen schneller als bei den alten Loks und viel
leistungsfähiger waren sie auch nicht, da die Laufachse die Treibachsen
entlastete und die Loks leicht zum Schleudern neigten.
Die SHE drängte Henschel zum Umbau der beiden Loks in sogenannte
Einrahmenloks, wie sie schon länger üblich waren. Bei der geforderten Leistung, zwischen Walkenried und Braunlage hatte sich der Güterverkehr
verhältnismäßig gut entwickelt und die Personenzüge waren auch länger
und damit schwerer geworden. Deshalb baute man ein fünfachsiges Fahrwerk unter
den Kessel. Um damit durch die engen Bögen mit 60 m Radius fahren zu
können, nahm Henschel bei der Firma Orenstein & Koppel in Berlin
ein Patent auf den sogenannten Luttermöller-Antrieb auf.
Hierbei werden die mittleren drei Achsen mit den üblichen Treib-und
Kuppelstangen zur Kraftübertragung verbunden. Die beiden Endachsen
erhalten die Kraft über seitenbewegliche in einem Gehäuse laufende
Zahnräder übertragen. Damit ist eine Kraftübertragung auf alle 5 Achsen
gewährleistet und somit das gesamte Lokgewicht als Reibungsgewicht
nutzbar.
Die Zwei- statt vorher 4 Zylinder gestatten eine ruhigere und
gleichmäßigere Fahrt als die zum schleudern neigenden 4-Zylinderloks.
Zur Wirtschaftlichkeit trug die Verwendung des Heißdampfes bei, womit
durchaus auch bei der höheren Leistung noch Kohle und Wasser gespart
wurde.
Die Idee zum Umbau konnte verwirklicht werden, da die SHE 1928 eine
solche Lok als Nummer 61 von Orenstein & Koppel erbauen ließ. Die
vorgenannten guten Ergebnisse veranlassten die SHE, die Henschelloks
1930 umzubauen.
19.07.2015 16:54 Offline Günther Sie müssen eingeloggt sein, um diesen Service nutzen zu können.



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